|
Heimspiele zum Saisonaufttakt
03.Oktober 2009, Feiertag, Regen. Optimale Bedingungen, um frühzeitig die Nacht zu beenden und sich um 9:00 Uhr in der Glienicker Dreifeldhalle einzufinden. Aber endlich war es soweit! Die ersten Spiele in der neuen Liga standen an. Schon lange vorher hatten wir uns gefragt, auf welchem Niveau die Senioren in der Bestenliga wohl spielen würden. Werden es eher „Neulinge“ sein, so wie wir, oder würden wir es mit den Routiniers zu tun haben, die hier noch aus oberen Klassen „abtrainieren“?
Um es vorweg zu nehmen, wir haben leider beide Spiele verloren. Aber wir wissen jetzt, dass die anderen auch nur „mit Wasser kochen“ und wir wissen, woran wir in den nächsten dreieinhalb Monaten bis zum nächsten Ligaspiel arbeiten müssen.
Im ersten Spiel ging es gegen die Mannschaft vom BV Ludwigsfelde, die in der Saison 2007/2008 Brandenburgischer Meister der Bestenliga waren. Die Ludwigfelder – nur mit sechs Mann am Start – machten von Anfang an Druck und trafen auf eine eher nervöse Glienicker Mannschaft. So ging auch das erste Viertel für uns mit 8:17 verloren. In der kurzen Pause gab Coach Sascha Neter klar und deutlich die Richtung für die folgenden Viertel vor. Danach kamen die Glienicker auch gut ins Spiel und gewannen das zweite Viertel klar mit 15:11. Hier war Simon Saretzki mit acht Punkten klarer Topscorer bei den StarWings.
Nach dem Seitenwechsel kam das Viertel mit den meisten Punkten auf beiden Seiten. Leider hatten die Gäste aus Ludwigsfelde am Ende mit 19:16 die Nase vorn. Immerhin hatten wir den Abstand im Gesamtergebnis zwischenzeitlich bis auf einen Punkt verkürzen können. Im letzten Viertel starteten die StarWings noch mal richtig durch, so dass auch dieser Abschnitt mit 13:12 gewonnen wurde. Hier kam „Robbi“ Lüneburg voll zum Zuge und konnte am Ende des Viertels 10 Punkte auf seinem Konto gutschreiben. Wer mitgezählt hat, kam auf das Endergebnis 59:52 für die Mannschaft aus Ludwigsfelde.
Das zweite Spiel des Tages bestritten die Teams aus Ludwigsfelde und dem SSV Lok Bernau. Die Ludwigsfelder gingen bis an die Grenze ihrer Möglichkeiten. Aber sie hielten gut mit. Im letzten Viertel fehlte dann aber doch die Kraft um der „Übermacht“ aus Bernau standzuhalten. Bernau gewann am Ende mit deutlichem Abstand.
Und dann endlich das zweite Spiel für die StarWings gegen den SSV Lok Bernau. Schon im Training hatten wir über die Mannschaft gesprochen. Das ist klar, wenn man den Meister der letzten Saison empfängt. Die Glienicker kamen von Anfang an gut in Schwung. Nach einer 13:12 Führung nach dem ersten Viertel, konnte die Mannschaft den Vorsprung nach dem zweiten Viertel sogar noch auf 15 (!) Punkte ausbauen. Der Zwischenstand lautete 34:19. Im dritten Abschnitt des Spieles konnten sich die Gäste aus Bernau auf die Stärken ihrer Nummer 4 verlassen, die durch drei „Dreier“ den Punktestand auf insgesamt sechs Zähler verkürzte. Im letzten Viertel stellte Sascha in der Verteidigung kurzfristig von der bis dahin gut funktionierenden „Zone“ auf Mannverteidigung um. Der Druck von den Bernauer „Dreier-Werfern“ wurde zu groß. Diese Umstellung klappte auch sehr gut, konnte die Niederlage aber am Ende nicht verhindern. Das Endresultat lautete dann 59:55 für das Team aus Bernau.
Wir alle waren ziemlich geknickt, hatten wir ab dem dritten Viertel ein Spiel aus Hand gegeben, das wir so lange dominierten. Ob nun der Grund für die Niederlage in der Defense oder in der Offense zu suchen ist, konnte in der Kabine nicht mehr geklärt werden. Aber gegen den Meister mit vier Punkten zu verlieren ist sicherlich keine Schande.
Aufbauend waren die Kommentare des Bernauer Teams beim traditionellen „Abklatschen“ nach dem Spiel. Aussprüche wie „die stärksten Gegner, die wir in der Liga bisher hatten“ und „gut gespielt“ lassen für die folgenden Spiele hoffen.
Ein paar Fotos von den beiden Spielen kann man in einer kleinen Galerie betrachten.
Für die Statistiker unter den Lesern, hier noch eine Tabelle der Topscorer und den erzielten Punkten aus beiden Spielen:
|
|
1. Spiel
|
2. Spiel
|
|
Alex Rohde (12)
|
4
|
2
|
|
Robbi Lüneburg (13)
|
20
|
25
|
|
Sascha Neter (23)
|
15
|
9
|
|
Diego Polimeno (39)
|
3
|
6
|
|
Simon Saretzki (74)
|
10
|
13
|
|